Social Networking ist im Trend. Nicht umsonst boomen Angebote wie Facebook, MySpace, Xing usw. In ihrem Artikel “Social Networking’s Next Phase” berichtet die New York Times, dass bald die Tools zur Verfügung stehen werden, mit deren Hilfe wir alle unsere eigenen Netzwerke gestalten können. Dies ist sicherlich eine verlockende Vorstellung, zumal ja täglich unzählige neue Netzwerke aus dem Boden sprießen. Um allen Freunden gerecht zu werden müsste man sich in mehreren Netzwerken anmelden. Diese Vielzahl von Angeboten führt also letztendlich nicht zu mehr persönlichen Kontakten, sondern zu Unübersichtlichkeit und Chaos.

Seit dem Verkauf des StudiVZ an die Holzbrinck-Gruppe für einen zweistelligen Millionenbetrag herrscht bei jungen Informatikern Goldgräberstimmung. Fehlen zu einem Durchbruch doch nur ausreichend Benutzer, die man mit möchtegern-zielgruppengerechter Werbung vollmüllen kann… Auch das StudiVZ hat nur Facebook kopiert sich von Facebook inspirieren lassen und letztendlich das große Los gezogen. Guter Rat wie von Bertrand Serlet “Innovate, don’t imitate” ist in solchen Zeiten billig.

Es bleibt spannend abzuwarten, wie sich die persönlichen Netzwerke präsentieren werden - wie sind sie aufgebaut, wird es dafür eine open-source-software ähnlich der gängigen Blog-Softwares geben, oder ist man wieder nur Gast eines Anbieters? Kommt Zeit, kommt Rat.


No Comments to “Jedem das Seine - persönliche Social Networks?”  

  1. No Comments

Leave a Reply