kreatives Schreiben

Nun bin auch ich, über einige Umwege, in der Gemeinschaft der Veröffentlichenden angekommen. Blog. Weblog. Blogosphäre. Für vieles nützlich und zu vielem missbraucht. Eine Bewegung, der man nachsagt, undemokratische Staaten erzittern und den “Grassroots-Journalism” prosperieren zu lassen. Arten von Blogs gibt es so viele, wie es Themen gibt.
Anhand der zunehmenden Vernetzung der Welt und ihrer Bürger durch das World Wide Web darf man erahnen, dass wir nur am Beginn einer Entwicklung stehen, die ein großes Veränderungspotenzial in allen Belangen mit sich bringt.
Die gute Nachricht: Die Informationsverteilung wird demokratischer, hin zu einzelnen kleinen Autoren, weg von Meinungsbildungsmonopolen. Alle, die Veränderungen scheuen seien getrost: Ihr Hauptmedium BILD wirds wohl immer geben.
Die schlechte Nachricht: Die Gesamtqualität der Berichterstattung könnte unter allzu vielen Falschinformationen oder Gerüchten leiden, die, so im Internet einmal verbreitet, von ihren Verlinkerinnen und Verlinkern selten auf den Wahrheitsgehalt hin überprüft werden. Auch wird die Auswahl der eigenen guten Informationskanäle durch deren exponentielles Wachstum deutlich erschwert werden.
Wie dem auch sei; es ist zu erwarten, dass sich eine Eigendynamik einstellen wird, die man nicht mehr nur vom Standpunkt eines Zeitungsleser-Fernsehschauer-und Tagebuch-Schreibers beurteilen sollte.
Ich für meinen Teil bin bemüht, einen gewissen Anspruch, den ich an meine Artikel stelle, zu wahren. Desweiteren möchte ich mit verschiedenen Spielereien wie Podcasts usw. experimentieren.
Thematisch ist dieser Blog nicht festgelegt, wobei ich aber davon überzeugt bin, dass sich nach und nach Hauptthemen herauskristallisieren werden, nachdem anfangs für jeden etwas dabei sein wird.

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