Open Source jenseits der Softwareentwicklung
Open Source bedeutet zu deutsch “Quelloffenheit”. Ursprünglich wurde diese Philosophie auf Computerprogramme angewendet. Auf der Grundlage des Open-Source-Gedankens konnte jeder Einblick in den Quelltext eines Programmes nehmen, um den Quellcode dann auf der Basis einer entsprechenden Open-Source-Lizenz zu verändern und weiterzugeben.
Verallgemeinert heißt das, dass die Grundlagen eines Projekts offengelegt und von jedem weiterentwickelt werden können und sollen.
Im Internet konkurrieren Open-Source-Projekte sehr erfolgreich mit kommerziellen Angeboten und haben diese oft schon überflügelt.
Eine sehr interessante Entwicklung ist nunmehr die Überführung des Open-Source-Gedankens aus dem Internet in die wahre Welt.
So ist das OSCar-Projekt ein Beispiel, wie das Prinzip der Quelloffenheit auch in klassisch-industriellen Bereichen wie der Automobilindustrie funktionieren könnte. Sicherlich ist, wie Kritiker feststellen, besonders der Vertrieb und die Zeit nach der Entwicklung nicht mit einer virtuellen Umgebung vergleichbar. Allerdings bin ich sehr zuversichtlich, dass sich auch für diese noch nicht geklärten Fragen sinnvolle Lösungsansätze etablieren werden.
