Zum neuen Jahr sollen sich die Menschen auf das Wesentliche besinnen. Die meisten werden gute oder weniger gute Vorsätze haben – solche Vorsätze sind meist das Resultat einer gewissen Selbsterkenntnis. Doch wie steht es um das Verständnis des Ganzen? Der Welt?
Alles wirkt geradezu „einfach“, wenn man sich klarmacht, dass die Welt aus nur wenigen Stoffen besteht, die alles formen. Doch was genau sind „Stoffe“? Der Definition zufolge sind alle Stoffe in der Chemie Portionen von Materie regelmäßiger Beschaffenheit. Materie ist durch die Elementareinheiten definiert, aus denen sie zusammengesetzt ist. Diese Elementareinheiten können Atome, Moleküle oder Formeleinheiten (etwa bei Salzen) sein. Chemische Stoffe werden durch ihre physikalischen Eigenschaften, wie Dichte, Schmelzpunkt, elektrische Leitfähigkeit etc. charakterisiert. In der Chemie werden Stoffe in „Reinstoffe“ und „Gemische“ unterteilt. Jede Stoffportion besitzt eine Masse, hat ein Volumen (Platzbedarf) und besitzt innere Energie (Wärmeenergie). Die Form eines Körpers kann auch bei gleichem Stoff (Material) unterschiedlich sein (z. B. Eisendraht, -pulver, -blech, -kugeln, -wolle).

( dieses Schaubild wurde von Peter Kirmbacher unter einer Creative Commons Lizenz (cc-by-sa) veröffentlicht)
Alle chemischen Elemente werden im Periodensystem (PSE) dargestellt. Das Periodensystem der Elemente stellt alle chemischen Elemente mit steigender Kernladung (Ordnungszahl) und entsprechend ihrer chemischen Eigenschaften eingeteilt in Perioden sowie Haupt- und Nebengruppen dar.
(dieses Periodensystem steht unter der GNU Free Documentation License)
Der Ausdruck Materie wird umgangssprachlich für stoffliche Körper verwendet – im Unterschied zu Mentalem (Form, Idee oder allgemeinem Wesensbegriff) bzw. zu Energie oder Feldern.
So viel zu dem kurzen Brainstorming unsere stoffliche Welt betreffend. Es ist sehr interessant zu überlegen, was die Zukunft im Umgang mit Stoffen bringen mag. Ist ein Replikator wie bei Star Trek, welcher den gewünschten Gegenstand aus Materie herstellt, möglich? Theoretisch schon – 3D-Drucker sind vielleicht die frühesten Vorboten einer solchen hochtechnisierten Zukunft.
(Titelbild veröffentlicht von inocuo unter einer creative commons license)
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