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“Notleidende Banken” als Unwort des Jahres
Den Titel “Unwort des Jahres” hat der Ausdruck “notleidende Banken” gewonnen. Die Formulierung stelle “das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf”, sagt Schlosser. Die Volkswirtschaft gerate in arge Bedrängnis, die Steuerzahler müssten Milliardenkredite mittragen, doch die Banken werden “mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursachte wurde, zu Opfern stilisiert”, erklärt der Professor, der die Unwort-Wahl vor 18 Jahren erfunden hat.
