Die meisten von euch haben bestimmt den Film Zurück in die Zukunft gesehen. Im zweiten Teil der Trilogie, der teilweise in der Zukunft spielt, gibt es neben skurrilen Modeerscheinungen wie nach außen gekehrten Hosentaschen auch Erfindungen, die man sich schon heute in seinem Alltag gerne nutzen würde. Obwohl ich aus dem Alter heraus bin, wo ich Schuhe mit Klettverschluss denen mit Schnürsenkeln vorziehe, finde ich die ebenfalls in Zurück in die Zukunft auftauchenden Power Laces eine recht lässige Art, sich die Schuhe zuzumachen – denn mithilfe eines kleinen Elektromotors binden sich die Schuhe nach dem Hineinschlüpfen automatisch zu. Zugegeben, man wird wohl in der Zukunft auch ohne Power Laces auskommen, doch gibt es bei Technikbegeisterten doch immer auch Raum für Spielereien, oder?
Entstehungsgeschichte:
Inspiriert durch die oben gezeigte Szene bei Zurück in Zukunft hat die 27jährige Blake Bevin aus San Francisco die Entwicklung der Power Laces in Angriff genommen. Die erste Version hat sie noch für einen Wettbewerb auf instructables.com entwickelt. Sie war verwundert über die Aufmerksamkeit, die sie erfuhr. Innerhalb nur einer Woche wurde ihre kleine Erfindung mehr als 1,3 Millionen mal im Internet aufgerufen, sie erhielt unzählige Mails von Bewunderern und Fans.
Schließlich entschied sie sich, das Projekt weiter voranzutreiben. Um die nötige Finanzierung von geschätzten 25,000 $ zu gewährleisten bediente sie sich des Crowd-Funding-Portals kickstarter.com.
Wie funktioniert ein Crowd-Funding-Portal? Nutzer können kreative Ideen oder Projekte auf einer solchen Crowd-Funding-Seite präsentieren. Diese Projekte sind meist zu klein, um Unterstützung von Banken oder Venture Capital zu erhalten. Deshalb haben hier Einzelpersonen die Möglichkeit, ein Projekt mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Nur wenn die Summe dann das gesetzte Ziel innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht, erhält das Projekt die Finanzierung.
Im Falle der Power Laces gelang es Blake Bevin, in der letzten Minute ausreichend finanzielle Unterstützung zu mobilisieren. Ob und wie das Projekt nun in Produktion gehen wird, könnt ihr auf Blake Bevins Twitterseite oder ihrem Facebook-Account weiter verfolgen. Mittlerweile hat sie ein Interview bei ABC News gegeben.
Das Titelbild wurde von milesdeelite unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.





